Am 14. und15.5. fanden beim SC Germania List die Deutschen Meisterschaften der Frauen im 7er Rugby statt. Der RK03 hatte sich bereits im April mit dem zweiten Platz beim Qualifikationsturnier in der heimischen Buschallee für das Finalturnier qualifizieren können.

In Hannover bekam man es in der Gruppenphase mit den Titelverteidigerinnen aus Köln, den Frauen aus Leipzig und den Gastgeberinnen aus Hannover zu tun. Während man beim Qualifikationsturnier bereits gegen die Mannschaft aus Leipzig spielen konnte, waren Germania und Köln nur sehr schwer einzuschätzen. Lediglich der Tatsache, dass es sich um schwere Aufgaben handeln würde, konnte man sich sicher sein.

Im ersten Spiel gegen Köln konnte die Mannschaft zunächst einen 00:10 Rückstand in eine 12:10 Führung wandeln, bevor Köln mit einer der letzten Aktionen einen weiteren Versuch zum 12:15 Endstand aus Berliner Sicht legen konnte. Gegen Leipzig folgte dann trotz durchwachsender Leistung ein 22:12 Sieg. Schließlich zeigte das Team gegen die Gastgeberinnen von Germania die bisher stärkste Leistung, musste sich aber dennoch mit 27:00 geschlagen geben.

Durch die Platzierung als einer der besten Gruppendritten folgte am Sonntag dann das Spiel gegen den SCN aus Heidelberg. Wie schon gegen Germania zeigte die Mannschaft eine großartige Leistung und schaffte es immer wieder bis kurz vor die gegnerische Malfeldlinie, jedoch ohne sich dafür belohnen zu können. Am Ende hieß es 00:22 aus Berliner Sicht.

Nun ging es noch maximal um Platz 5 und der Gegner war einmal mehr der RSV Köln. Hier zeigte der RK für die ersten 8 Minuten eine starke Leistung und ging zwischenzeitlich mit 22:00 in Führung, bevor Unsicherheiten und kleine Fehler Köln immer stärker ins Spiel kommen ließen. Am Ende wurde es unnötig spannend, allerdings lautete der Endstand dieses Mal erfreulicherweise 22:19 aus Berliner Sicht.

Im Spiel um Platz 5 ging es dann gegen den Liga Dauerkonkurrenten aus Potsdam, die in diesem Spiel die Fehler der RK-Damen konsequent nutzten, um zu insgesamt vier Versuchen zu kommen. Den Berlinerinnen gelang im letzten Spiel des Wochenendes wenig und so musste man sich am Ende mit einem 00:24 und einem dennoch starken 6. Platz zufriedengeben.

Nach einer langen Pause war es ein erfolgreiches Turnier für unser 7er Team. Spiele gegen starke Teams aus Heidelberg, Köln und Hannover gab und gibt es nach wie vor zu selten und so war es eine wichtige Erfahrung sich mit den besten Teams aus Deutschland zu messen. Ob man mittelfristig weiter zu diesen Teams aufschließen können wird, bleibt abzuwarten. Entscheidend ist dabei wie eh und je die Frage einer hohen und konstanten Trainingsbeteiligung, die auch den teaminternen Wettbewerb weiter fördern könnte.